Sabine von der Weppen, 01. November 2009
Jugendwochenende 2009
(Sich) verstehen - mit allen Sinnen
|
|
Das diesjährige Jugendwochenende fand vom 28.-30.8.09 in Rhedebrügge zwischen Bocholt und Borken im Cäcilienhof (einem Schullandheim) statt. Unter dem Motto “(Sich) verstehen – mit allen Sinnen” arbeiteten 14 Schülerinnen und Schüler mit einer Hörschädigung aus dem Raum Düsseldorf, Köln und Krefeld mit Ytong-Steinen und Leinwänden. |
| Herr W. Siedlacek war für den künstlerischen Teil zuständig. Er leitete an und unterstützte tatkräftig. |
| Die Lehrerinnen, Frau Gatermann (Gerricus-Schule, Düsseldorf), Frau von der Weppen (Gronewaldschule, Köln) und Frau Hense (Maria-Montessori-Gesamtschule, Krefeld) waren Initiatoren für Gespräche und Moderatoren in Arbeitsphasen. Zuerst entstanden Entwürfe |
| und dann wurde gearbeitet. |
| Zwischendurch gab es eine Stärkung. |
|
Für alle Beteiligten war es ein gewinnbringendes Wochenende. Es entstanden sehenswerte Kunstwerke, die alle mit einem erläuternden Text versehen wurden. Sie werden auf verschiedenen Ausstellungen zu bewundern sein.
- Zuerst am 19.9.2009 im LVR zum 50jährigen Bestehen
- vom 21.9.2009 bis 26.9.2009 bei Köttgen Hörakustik in Köln (Rudolfplatz)
- vom 5.10.2009 bis 31.10.2009 bei Köttgen in Bonn (über die Herbstferien)
- dann in der Montessori-Gesamtschule in Krefeld
und - wenn die Schülerinnen und Schüler so lange auf ihre Werke verzichten können – im April im Düsseldorfer Hauptbahnhof
|
|
|
Die Diskussionsrunden brachten Schüler und Lehrer eine Menge Erkenntnisse über die z.T. schwierigen Situationen in der Schule, aber auch zu Hause. Nervende Mitschüler, verständnislose Lehrer und Eltern sind im Alter von 13 bis 17 Jahren immer ein Thema. |
|
Die Äußerungen in der Abschlussrunde waren durchweg positiv:
alle hatten viel Spaß, haben handwerklich etwas dazugelernt, sich einiges von der Seele geredet und ….. zu wenig geschlafen.
Für die finanzielle Unterstützung möchten wir an dieser Stelle dem Langenfelder Elternverein “Freunde und Förderer hörgeschädigter Kinder”, der „Gemeinschaft zur Förderung hörgeschädigter Kinder – Köln“ und dem Förderverein der Montessori-Gesamtschule in Krefeld danken.
Mit Hilfe dieser Zuschüsse konnten wir ein sehr intensives und produktives Wochenende realisieren.
|